LS7 Home
Instrumente • Instrumentenbrett • Verkabelung • ElektronikElektronik2

Neue Elektronik und Instrumentenbrett der LS7

Nach zwei Jahren mit der LS7 habe ich mich entschieden die vorhandenen Instrumente zu modernisieren und zu straffen. Der alte Flug–Computer und das mechanische Vario durften aufs Altenteil und PDA, Flarm, LX1600 und Butterfly hielten Einzug ins Instrumentenbrett.

Ziel war das Instrumentenbrett so zu gestallten, das es mit wenigen Handgriffen komplett entfernt werden kann. Auch sollte es keine redundanten Systeme mehr enthalten.

Die Elektronik und die Verkabelung sind inzwischen funktionsfähig. Jedoch habe ich festgestellt, dass ich einige Dinge nicht so Idiotensicher gelöst habe, dass keine Fehler beim Zusammenbau passieren können. Hier musste ich Lehrgeld in Form eines Schadens am Funkgerät bezahlen. Durch eine Verpolung wurde es beschädigt. Schon eigenartig, dass ich mir ganz speziell ein Flugzeug ausgesucht habe, dass beim mechanischen Zusammenbau besonders sicher ist, aber bei der eigenen Konstruktion der neuen Elektrik nicht die gleichen Maßstäbe angesetzt habe.

Hier werde ich im Winter 2008/2009 noch mal nachbessern und die Stecker so gestalten, das man auch mit Fleiß nichts falsch stecken kann, wenn man das Instrumentenbrett ein- und ausbaut.

So sehr man sich auch bemüht, nach Murphy's Gesetz muss man nur lange genug warten bis man etwas verkehrt macht, das verkehrt gemacht werden kann. Und genau so war es auch hier.

Ich stand an einem guten Tag am Start und stellte fest, dass der PDA keine Daten bekommt. Also eben mal das Instrumentenbrett ausgebaut (geht ja so leicht) und nachgesehen was los ist. Fehler schnell gefunden und beim anschließenden schnellen Einbau (wollte den Startplatz nicht verlieren) nicht genau hingeschaut und 'britzel' war es auch schon ums Funkgerät geschehen.

Um das in Zukunft zu verhindern habe ich Schotky-Dioden in die Stecker gelötet. Funktioniert wunderbar, aber es führt leider auch zu einem starken Spannungsabfall. Zudem doktert man damit auch nur am Problem herum, anstatt es zu lösen.

Ich werde daher die Verkabelung vom Konzept noch einmal überarbeiten und so gestalten, das die Stecker die für den Ein- und Ausbau des Instrumentenbretts verwendet werden, nicht falsch angesteckt werden können.

Die fest eingebauten Kabel muss man dann nur einmal korrekt verlegen, damit keine Verpolung vorkommen kann. Da man dies in Ruhe sehr sogfältig machen kann, braucht es keine Schotky-Dioden um mögliche systematische Fehler im System abzumildern. Auch beim hektischen Ein- und Ausbau des Instrumentenbrettes kann dann nichts mehr falsch gemacht werden.

Ändert man dagegen an der Gesamtelektrik etwas, ist das ja eine größere Sache, die man wieder mit der nötigen Ruhe und Sorgfalt angehen kann.

Mit diesem Konzept ist die LS7 dann auch bei der Elektrik auf dem Niveau der mechanischen Bauausführung. Warum nicht gleich so?